Persönlichkeitsentwicklung

Auf einer ganz allgemeinen Ebene gesehen, ist nachhaltige Entwicklung eine Entwicklung die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass zukünftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht mehr befriedigen können.
Daher ist es auch auf allgemeiner Ebene von Entwicklung notwendig, die Bedürfnisse, aller Beteiligten (Organismus – Organisation – ….), der Gegenwart und der Zukunft wahr nehmen zu können, um Entwicklungsziele definieren zu können und unser Denken und Handeln darauf auszurichten.

Auf Personebene (Organismus) verstehe ich das Selbst in seiner Ganzheit aus Körper, Geist und Seele. Diesem Ansatz folgend ist es in einem ersten Schritt notwendig die eigenen Bedürfnisse der Gegenwart (Jetzt) auf der geistigen, der emotionellen und der körperlichen Ebene wahr zu nehmen. Zentrale Fragestellung: „Wie nehme ich Jetzt wahr?“
In einem zweiten Schritt gilt es, die zukünftigen Bedürfnisse, die meist vom persönlichen Lebensziel abhängen, wahrzunehmen. Zentrale Fragestellung: „Wer will ich wirklich Sein?“

Dabei verstehe ich das Wahrnehmen nicht als Produkt sondern als Prozess, bei dem es gilt die Bedürfnisse im „Hier und Jetzt“ wahr zu nehmen, nicht die Bedürfnisse und Gefühle der Vergangenheit oder der Zukunft. Ziel ist die Erweiterung der persönlichen Wahrnehmung. Diese  kann durch tägliche, bewußte Atemübungen (15 min.) mit gutem Kontakt zum Boden (stehend, sitzend oder liegend) gefördert werden. Dabei wirkt sich das bewußte Richten der Wahrnehmung nach Innen, auf:
•    entstehende Gedanken
•    Gefühle und Bedürfnisse
•    und Körperliche Zustände, förderlich aus.

Ist man sich bewußt, dass wir unser Selbst nur durch den Filter unserer eigenen selektiven Wahrnehmung betrachten können, so erweist es sich als hilfreich, sich auch der Fremdwahrnehmung zu bedienen um ein vollständigeres Bild von sich Selbst zu erhalten. Z.B.: sich regelmäßig Feedback über das eigene Verhalten von andern Personen einzuholen um diese Informationen in die tägliche Reflektion des eigenen Denken und Handeln mit einfließen zu lassen.

Phasen der Entschleunigung, der Regeneration und „Zeiten der Ruhe“, wirken sich auf den persönlichen Entwicklungsprozeß ebenso beschleunigend aus, wie:
•    das zulassen von „neuen Wahrheiten“
•    das Weglassen von Bewertungen bei der Wahrnehmung von Außen
•    die Eigenverantwortung für das eigene Denken und Handeln übernehmen

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